Single Erfahrungsbericht Anna

Single Anna – Singlebörsen Erfahrungsbericht

Anna, 31:

Mein erstes Blinddate war ein Fehlstart! Was war das bitteschön für ein Lokal das er ausgesucht hatte? Ich hatte den Fehler gemacht und war pünktlich gekommen. Nach dem ich im schummrigen Licht eine Bedienung ausfindig machen konnte, fragte ich sie nach dem reservierten Tisch – die schaute mich allerdings nur fragend an und mir wurde klar: hier kann nicht reserviert werden. Warum auch – es waren ja mindestens dreiviertel der Tische unbesetzt. Ich setzte mich also und wartete.

10 Minuten später traf meine Verabredung ein – na immerhin hat er das akademische Viertel nicht überschritten, dachte ich mir. Auf meinen Eröffnungswitz „Du dachtest wohl wir treffen uns 19h con tempore“ ging er allerdings nicht weiter ein. Entweder hatte er ihn nicht verstanden oder er fand ihn nicht ansatzweise lustig. Dabei hatte ich ihn ja über Elite Partner kennengelernt. Und die sind ja laut Slogan die Singlebörse für „Akademiker und Singles mit Niveau“. Na ja, vielleicht gehörte er weniger zu den Akademikern als vielmehr zu den Singles mit Niveau.

Immerhin stimmte sein Äußeres mit den Fotos, die ich von ihm kannte überein. Auch beim Alter und der Größe hatte er – soweit ich das in dem halbdunklen Gastraum beurteilen konnte, wohl nicht geschummelt. Mit gegenüber saß also ein ca. 1,80m großer Mann, mit normaler Figur und braunen kurzen Haaren und schwieg. Also erzählte ich. Von meinem Arbeitstag, dem letzten Urlaub, dem vorletzten Urlaub und streifte sogar meine letzte Beziehung als Thema. Alles wohl etwas konfus und durcheinander. Doch dann meldete er sich plötzlich zu Wort: „Wollen wir mal was bestellen?“.

2 Stunden später war der Spuk Gott sei Dank vorbei. Er hatte doch in seinem Profil angegeben, dass er die Natur liebt und gerne draußen unterwegs ist – genauso wie ich. Warum hatten wir uns so wenig zu sagen gehabt? Als ich später am Abend noch mal sein Profil auf der Singlebörse aufrief, viel mein Augenmerk auf das kleine Wörtchen „alleine“. Ja, er war auch gerne in der Natur unterwegs. Das Wörtchen „alleine“ hatte ich wohl irgendwie überlesen. Ich ließ mich aber von diesem kleinen Rückschlag bei meiner Partnersuche im Internet nicht entmutigen und schrieb noch am selben Abend drei neue Favoriten an.

Beim nächsten date machte ich alles anders. Ich wählte den Treffpunkt! Und zwar nicht in einem Restaurant, in dem jede kurze Gesprächspause quälend lang wirken kann. Ein einfacher Spaziergang in der Mittagspause sollte es sein. Gehend kann man ruhig auch mal schweigen oder einfach irgendetwas kommentieren das einen gerade in den Blick kommt. Diesmal war ich auf das Schlimmste gefasst und wurde umso positiver überrascht. Er wartete bereits am ausgemachten Treffpunkt und hatte sogar zwei Sandwiches und zwei Wasserflaschen mitgebracht. Das Sandwich lehnte ich dankend ab, obwohl ich Hunger hatte. Denn tollpatschig wie ich manchmal bin, wäre mir sicher die Tomate auf der hellen Jacke gelandet und das Salatblatt zwischen den Zähnen hängengeblieben.

Ich fand ihn nett und interessant. Er hatte viel zu erzählen und ging erstaunlich locker mit den ganzen Themen Partnersuche im Internet und Singlebörsen um. Ich entspannte mich und traute mich am Ende der Mittagspause sogar auf das Sandwich-Angebot zurückkommen. Als ich am Abend nach Hause kam, hatte er mir bereits eine nette Nachricht hinterlassen. Wir verabredeten uns zu einem Fahrradausflug am Wochenende – auch der war toll. Unser drittes Treffen war dann tatsächlich ein klassisches Dinner-Date. Er hatte das Lokal ausgesucht – doch diesmal gab es einen reservierten Tisch.

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